Glossar
A
(4)AC-Leistung
Die AC-Leistung beschreibt die Ausgangsleistung des Wechselrichters einer Photovoltaikanlage. Sie gibt an, wie viel Wechselstrom (AC) aus dem von den Photovoltaikmodulen erzeugten Gleichstrom (DC) umg
WeiterlesenAkku (Batterie)
Ein Akku – kurz für Akkumulator – ist ein elektrischer Energiespeicher, der Energie in chemischer Form speichert und bei Bedarf wieder in elektrische Energie umwandelt. Im Gegensatz zu herkömmlichen E
WeiterlesenAmortisation
Unter Amortisation versteht man den Zeitraum, in dem sich eine getätigte Investition durch die erzielten Erträge oder Einsparungen vollständig bezahlt macht. Sobald die Anschaffungskosten durch die er
WeiterlesenAutarkie
Unter Autarkie versteht man den Grad der Selbstversorgung mit Strom ohne Bezug aus dem öffentlichen Netz. Der Autarkiegrad gibt an, wie viel Prozent des eigenen Energiebedarfs durch selbst erzeugten S
WeiterlesenB
(19)BAFA-Förderung
Die BAFA-Förderung umfasst Zuschüsse und Förderprogramme des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien unterstützen. Für lan
WeiterlesenBankdarlehen
Ein Bankdarlehen ist die klassische Form der Projektfinanzierung über ein Kreditinstitut. Dabei stellt eine Bank einem Kreditnehmer – beispielsweise einem landwirtschaftlichen Betrieb oder einer Betre
WeiterlesenBarwert
Der Barwert (englisch present value) bezeichnet den heutigen Wert zukünftiger Zahlungen, abgezinst mit einem Kalkulationszinssatz. Er macht Erträge, die erst in späteren Jahren anfallen, mit heutigen
WeiterlesenBatterie-Management-System (BMS)
Batterie-Management-System (BMS) Ein Batterie-Management-System (BMS) ist das elektronische Herzstück jeder modernen Batterieanlage. Es überwacht, steuert und schützt Batteriespeicher, damit diese ste
WeiterlesenBatteriespeicher
Ein Batteriespeicher speichert elektrische Energie chemisch zwischen, um sie zeitversetzt wieder bereitzustellen. In Verbindung mit Photovoltaik- oder Biogasanlagen erhöht er den Eigenverbrauch, glätt
WeiterlesenBeteiligungsfinanzierung
Unter Beteiligungsfinanzierung versteht man die Kapitalbereitstellung durch Mitgesellschafter oder externe Investoren, die sich direkt am Unternehmen oder Projekt beteiligen. Diese Form der Finanzieru
WeiterlesenBetreibergesellschaft
Eine Betreibergesellschaft ist die rechtliche Einheit – etwa eine GmbH oder GmbH & Co. KG – die eine Energieanlage besitzt und betreibt. Sie bündelt Investoren, regelt Haftung, Finanzierung und steuer
WeiterlesenBetreiberkonzept
Ein Betreiberkonzept beschreibt die organisatorische und rechtliche Struktur einer Energieanlage und legt fest, wie der Betrieb, die Verantwortung und die Erträge verteilt werden. Es ist die Grundlage
WeiterlesenBetreiberkonzept
Ein Betreiberkonzept beschreibt die Struktur, Organisation und Verantwortlichkeiten einer Projektgesellschaft für den Betrieb einer Energieanlage. Es legt fest, wie die Anlage finanziert, betrieben un
WeiterlesenBetriebsergebnis
Das Betriebsergebnis ist die betriebswirtschaftliche Kennzahl, die die Differenz aus Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines festgelegten Betrachtungszeitraums beschreibt. Es zeigt, wie wirtschaftlich
WeiterlesenBetriebskonzept
Das Betriebskonzept beschreibt, wie eine Energieanlage technisch und wirtschaftlich betrieben werden soll – von der Substrat- oder Energieversorgung über Wartung und Personal bis zur Vermarktung des e
WeiterlesenBetriebsmittel-/Investitionskredit
Der Betriebsmittel- und Investitionskredit ist eine klassische Form der landwirtschaftlichen Finanzierung. Er dient entweder zur Deckung kurzfristiger Betriebsausgaben oder zur Finanzierung größerer A
WeiterlesenBezugszähler
Der Bezugszähler misst die Menge des Stroms, die ein Betrieb oder Haushalt aus dem öffentlichen Stromnetz bezieht. Er ist Teil der offiziellen Zählereinrichtung und spielt eine zentrale Rolle im Zusam
WeiterlesenBiogas
Biogas entsteht durch die Vergärung organischer Stoffe wie Gülle, Mist oder Energiepflanzen unter Luftabschluss. Es besteht überwiegend aus Methan und Kohlendioxid und lässt sich verstromen, als Wärme
WeiterlesenBiogasanlage
Eine Biogasanlage wandelt organische Substrate durch anaerobe Vergärung in Biogas um, das anschließend in einem BHKW verstromt oder zu Biomethan aufbereitet wird. Kernkomponenten sind Fermenter, Gassp
WeiterlesenBlockheizkraftwerk (BHKW)
Ein Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung gleichzeitig Strom und nutzbare Wärme. In Biogasanlagen verstromt das BHKW das erzeugte Gas und erreicht durch die Nutzu
WeiterlesenBonität
Die Bonität beschreibt die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens oder einer Person. Sie gibt Auskunft darüber, wie zuverlässig ein Kreditnehmer in der Lage ist, finanzielle Verpflichtungen – etwa Zinsen
WeiterlesenBreak-even
Der Break-even (deutsch: Gewinnschwelle) bezeichnet den Punkt, an dem die Gesamtkosten eines Projekts durch die erzielten Erlöse gedeckt sind. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Anlage oder das Unternehm
WeiterlesenBürgschaft
Eine Bürgschaft ist eine Sicherheit, bei der ein Dritter – etwa eine Bürgschaftsbank oder Förderbank – gegenüber dem Kreditgeber für die Rückzahlung eines Darlehens einsteht, falls der Kreditnehmer au
WeiterlesenC
(2)CAPEX
CAPEX (Abkürzung für Capital Expenditures) bezeichnet die Investitionskosten eines Projekts – also alle Ausgaben, die für den Erwerb, Bau oder die Erweiterung von Anlagen anfallen. In der Landwirtscha
WeiterlesenCash-Flow
Der Cash-Flow beschreibt den Zahlungsmittelüberschuss eines Unternehmens innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Er zeigt, wie viel Liquidität aus der laufenden Geschäftstätigkeit tatsächlich zur Verfüg
WeiterlesenD
(3)DC-Kopplung
Unter DC-Kopplung versteht man die Direktverbindung von Gleichstrom-Komponenten wie Batterien, Photovoltaikanlagen oder Ladegeräten über einen gemeinsamen Zwischenkreis. Anstelle einer Umwandlung in W
WeiterlesenDeckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen Erlösen und variablen Kosten. Er zeigt, welchen Beitrag ein Produkt, eine Anlage oder eine Dienstleistung zur Deckung der fixen Kosten eines Unternehmens
WeiterlesenDirektvermarktung
Bei der Direktvermarktung wird der erzeugte Strom nicht über die feste Einspeisevergütung abgerechnet, sondern direkt an der Strombörse oder an Abnehmer verkauft. Anlagenbetreiber erhalten den Marktpr
WeiterlesenE
(13)EBITDA
EBITDA steht für Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization – also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Diese Kennzahl zeigt, wie rentabel ein Unternehmen oder Proj
WeiterlesenEEG-Vergütung
Die EEG-Vergütung ist die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sie regelt, wie Betreiber von Photovoltaikanlagen für den in das öffentliche Stromnetz e
WeiterlesenEEG-Vergütung
Die EEG-Vergütung bezeichnet die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung für Strom, der aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Grundlage ist das Erneuer
WeiterlesenEigenkapital
Das Eigenkapital ist das von den Eigentümern oder Gesellschaftern eines Unternehmens bereitgestellte Kapital. Es bildet die finanzielle Grundlage und Haftungsbasis des Betriebs. Im Gegensatz zu Fremdk
WeiterlesenEigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote gibt an, wieviel Prozent des Gesamtkapitals eines Unternehmens durch Eigenkapital finanziert sind. Sie ist eine zentrale Kennzahl zur Beurteilung der finanziellen Stabilität, Bon
WeiterlesenEigenverbrauch
Unter Eigenverbrauch versteht man den Anteil des selbst erzeugten Stroms, der direkt im eigenen Betrieb genutzt wird. Bei einer Photovoltaikanlage ist dies der Teil des Solarstroms, der unmittelbar fü
WeiterlesenEigenverbrauchsoptimierung
Unter Eigenverbrauchsoptimierung versteht man die Steuerung und Anpassung des Energieverbrauchs, um den Anteil des selbst erzeugten Stroms, der direkt im eigenen Betrieb genutzt wird, zu erhöhen. Ziel
WeiterlesenEinspeisevergütung
Die Einspeisevergütung ist der gesetzlich garantierte Preis pro Kilowattstunde (kWh) Strom, den Betreiber von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie erhalten, wenn sie den Strom in das öffentliche
WeiterlesenEinspeisezähler
Der Einspeisezähler misst die Strommenge, die eine Anlage in das öffentliche Netz einspeist. Er bildet die Grundlage für die Abrechnung von Einspeisevergütung oder Marktprämie.
WeiterlesenEnergiemanagementsystem
Ein Energiemanagementsystem (EMS) überwacht und steuert Erzeugung, Speicherung und Verbrauch elektrischer Energie in Echtzeit. Es optimiert den Eigenverbrauch, lädt Speicher zum richtigen Zeitpunkt un
WeiterlesenEnergieprojekt
Ein Energieprojekt umfasst Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb einer Anlage zur Erzeugung oder Speicherung erneuerbarer Energie – etwa einer Biogasanlage, eines PV-Parks oder eines Batteriegroßspei
WeiterlesenEntladungstiefe (Depth of Discharge, DoD)
Die Entladungstiefe – auf Englisch Depth of Discharge (DoD) – beschreibt den Prozentsatz der maximal nutzbaren Kapazität einer Batterie, der tatsächlich entladen wurde. Sie ist eine zentrale Kennzahl
WeiterlesenErneuerbare Energien
Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich durch natürliche Prozesse ständig erneuern und nahezu unbegrenzt verfügbar sind. Dazu gehören vor allem Sonnenenergie, Windenergie, Bioenergie, Wasse
WeiterlesenF
(8)Finanzierung
Unter Finanzierung versteht man die Bereitstellung von Kapital für eine Investition – durch Eigenkapital, Fremdkapital oder Fördermittel. Bei Energieprojekten kombiniert eine tragfähige Finanzierung m
WeiterlesenFlächenleistung
Die Flächenleistung gibt an, wie viel elektrische Leistung pro Quadratmeter Modulfläche erzeugt wird. Sie wird in der Regel in Watt pro Quadratmeter (W/m²) angegeben und beschreibt die Effizienz, mit
WeiterlesenFörderbank
Eine Förderbank ist ein spezialisiertes Kreditinstitut, das Finanzierungsprogramme zur Förderung öffentlicher, wirtschaftlicher oder ökologischer Ziele anbietet. In der Landwirtschaft und im Bereich d
WeiterlesenFörderkredit
Ein Förderkredit ist ein zinsvergünstigtes Darlehen staatlicher Förderbanken wie der KfW oder der Landwirtschaftlichen Rentenbank. Er finanziert Investitionen in erneuerbare Energien, Effizienz und Mo
WeiterlesenFördermittel/Zuschuss
Fördermittel oder Zuschüsse sind öffentliche Gelder, die Unternehmen, Landwirten oder Projektbetreibern zur Unterstützung bestimmter Investitionen oder Maßnahmen gewährt werden. Sie müssen – im Gegens
WeiterlesenFremdkapital
Fremdkapital bezeichnet das Kapital, das einem Unternehmen oder Projekt von Dritten zur Verfügung gestellt wird und vertraglich zurückgezahlt werden muss. Es umfasst alle finanziellen Mittel, die nich
WeiterlesenFristenkongruenz
Der Begriff Fristenkongruenz beschreibt die Übereinstimmung zwischen der Laufzeit einer Finanzierung und der Nutzungsdauer einer Investition. Ziel ist es, die Finanzierung so zu gestalten, dass Zins-
WeiterlesenFull-Black-Modul
Ein Full-Black-Modul ist ein Photovoltaikmodul, das vollständig schwarz gestaltet ist – inklusive Solarzellen, Rahmen und Rückseitenfolie. Dadurch wirkt es besonders ästhetisch und homogen und fügt si
WeiterlesenG
(5)Gärprodukt/Gärrest
Als Gärprodukt oder Gärrest bezeichnet man das organische Nebenprodukt der Biogasproduktion. Es entsteht nach der Vergärung von Substraten wie Gülle, Mist, Energiepflanzen oder Reststoffen in einer Bi
WeiterlesenGemeinschaftsanlage
Eine Gemeinschaftsanlage ist eine von mehreren Landwirten oder Betrieben gemeinsam betriebene Energieanlage – häufig eine Biogasanlage, seltener auch eine Photovoltaikanlage oder ein Energiespeicher.
WeiterlesenGemeinschaftsanlage
Eine Gemeinschaftsanlage ist eine von mehreren Landwirten oder Betrieben gemeinsam errichtete und betriebene Energieanlage. Typische Beispiele sind Biogasanlagen, Photovoltaikanlagen oder Energiespeic
WeiterlesenGewerbespeicher
Ein Gewerbespeicher ist eine leistungsstarke Batterieanlage für den gewerblichen Einsatz. Er dient in erster Linie dazu, Energie effizient zu speichern, Lastspitzen zu vermeiden und die Stromkosten na
WeiterlesenGrundschuld
Eine Grundschuld ist eine dingliche Sicherheit, die zur Absicherung von Bankdarlehen dient. Sie wird in das Grundbuch eines Grundstücks eingetragen und gibt dem Kreditgeber das Recht, das Grundstück i
WeiterlesenH
(3)Haftungsfreistellung
Die Haftungsfreistellung bezeichnet die teilweise Übernahme des Kreditrisikos durch ein Förderinstitut – in der Regel zugunsten der Hausbank, die den Kredit an den Endkunden vergibt. Sie ist ein zentr
WeiterlesenHybridanlage
Eine Hybridanlage kombiniert mehrere Energiequellen oder -technologien in einem System – etwa Photovoltaik mit Batteriespeicher oder Biogas mit PV. Ein Hybridwechselrichter verbindet die Komponenten u
WeiterlesenHybridwechselrichter
Ein Hybridwechselrichter ist ein Gerät, das die Photovoltaik-Erzeugung und den Batteriespeicher in einem System steuert. Er vereint die Funktionen eines klassischen Wechselrichters mit denen einer Spe
WeiterlesenI
(3)Inselanlage (Off-Grid)
Eine Inselanlage – auch Off-Grid-System genannt – ist eine Photovoltaikanlage, die unabhängig vom öffentlichen Stromnetz arbeitet. Sie versorgt elektrische Verbraucher direkt mit Solarstrom und nutzt
WeiterlesenInvestitionskredit
Ein Investitionskredit finanziert langfristige Anschaffungen wie Maschinen, Gebäude oder Energieanlagen. Laufzeit und Tilgung orientieren sich an der Nutzungsdauer des finanzierten Wirtschaftsguts.
WeiterlesenIRR (Internal Rate of Return)
Der IRR (Internal Rate of Return) – auf Deutsch interner Zinsfuß – ist eine Kennzahl zur Bewertung der Rendite eines Investments. Er gibt die Verzinsung an, die ein Projekt über seine gesamte Laufzeit
WeiterlesenK
(7)Kapazität
Die Kapazität beschreibt die Gesamtmenge an Energie, die ein Speicher aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben kann. Sie wird in der Regel in Kilowattstunden (kWh) angegeben und ist eine zentrale Kennz
WeiterlesenKapitaldienst
Der Kapitaldienst umfasst die Summe aller Zahlungen für Zinsen und Tilgung, die ein Kreditnehmer im Rahmen einer Finanzierung leisten muss. Er beschreibt die laufende finanzielle Belastung durch Fremd
WeiterlesenKapitaldienstfähigkeit
Die Kapitaldienstfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Unternehmens oder Projekts, Zins- und Tilgungszahlungen aus den laufenden Einnahmen (Cashflow) zu leisten. Sie ist eine zentrale Kennzahl für
WeiterlesenKapitalstruktur
Die Kapitalstruktur beschreibt das Verhältnis von Eigen- zu Fremdkapital bei der Finanzierung eines Projekts. Sie bestimmt maßgeblich Risiko, Rendite und die Konditionen, zu denen Kapital bereitgestel
WeiterlesenKfW-Förderung
Die KfW-Förderung umfasst die Kredit- und Zuschussprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Sie unterstützt Investitionen in erneuerbare Energien, Speicher und Energieeffizienz mit zinsgünst
WeiterlesenKreditgarantie
Eine Kreditgarantie ist eine Haftungsübernahme durch öffentliche Einrichtungen, Förderbanken oder Versicherer für einen Teil oder die gesamte Kreditsumme. Sie schützt die kreditgebende Bank vor Zahlun
WeiterlesenKreditgeber
Ein Kreditgeber ist eine Bank, Förderbank oder ein Finanzierungsinstitut, das einem Kreditnehmer Fremdkapital zur Verfügung stellt. Der Kreditgeber übernimmt die Rolle des Kapitalbereitstellers, währe
WeiterlesenL
(10)Ladespannung/-strom
Die Entladungstiefe – englisch Depth of Discharge (DoD) – gibt an, wieviel Prozent der gespeicherten Energie einer Batterie tatsächlich genutzt werden. Sie beschreibt also den Anteil der entnommenen K
WeiterlesenLadezyklen
Ladezyklen geben an, wie oft ein Batteriespeicher vollständig ge- und entladen werden kann, bevor seine Kapazität merklich nachlässt. Die Zyklenfestigkeit ist ein zentrales Maß für die Lebensdauer und
WeiterlesenLastmanagement
Lastmanagement Unter Lastmanagement versteht man die gezielte Steuerung und Optimierung der elektrischen Lastverteilung innerhalb eines Betriebs. Ziel ist es, Energieverbräuche so zu steuern, dass Las
WeiterlesenLeasing
Leasing ist ein Finanzierungsmodell auf Basis von Mietzahlungen für Investitionsgüter wie Maschinen, Fahrzeuge oder Energieanlagen. Der Leasingnehmer nutzt das Objekt über eine vertraglich festgelegte
WeiterlesenLeasingmodell
Beim Leasingmodell wird eine Anlage nicht gekauft, sondern gegen regelmäßige Raten genutzt. Der Leasinggeber bleibt Eigentümer, während der Betreiber die Anlage wirtschaftlich nutzt und die Raten als
WeiterlesenLeistungsbilanz
Die Leistungsbilanz ist eine statistische Übersicht über die erzeugte, eingespeiste und genutzte Energie einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum. Sie dokumentiert, wie effizient eine Photovoltaika
WeiterlesenLeistungsbilanz
Die Leistungsbilanz ist eine statistische Übersicht über die erzeugten, eingespeisten und genutzten Strommengen einer Energieanlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie zeigt, wie effizient und z
WeiterlesenLiquidität
Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, seine laufenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht zu erfüllen. Sie gibt Auskunft darüber, ob genügend Zahlungsmittel vorhanden sind
WeiterlesenLiquiditätsplanung
Die Liquiditätsplanung stellt sicher, dass ein Betrieb jederzeit seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Sie stellt erwartete Einnahmen und Ausgaben über die Zeit gegenüber und deckt Finanzier
WeiterlesenLithium-Ionen-Batterie
Die Lithium-Ionen-Batterie ist die heute verbreitetste Speichertechnologie für Strom. Sie überzeugt durch hohe Energiedichte, guten Wirkungsgrad und eine große Zahl an Ladezyklen.
WeiterlesenM
(4)Marktprämie
Die Marktprämie ist eine Zusatzvergütung für die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Sie wurde eingeführt, um Betreiber von Biogas-, Phot
WeiterlesenMaximum Power Point
Der Maximum Power Point (MPP) ist der Arbeitspunkt einer Solarzelle, an dem sie die maximale elektrische Leistung erzeugt. Er beschreibt das optimale Verhältnis zwischen Strom (Ampere) und Spannung (V
WeiterlesenMietkauf
Der Mietkauf ist eine Finanzierungsform, bei der der Käufer eine Anlage oder ein Wirtschaftsgut über eine vereinbarte Laufzeit nutzt und am Ende der Vertragsdauer Eigentümer wird. Während der Vertrags
WeiterlesenMonokristalline Solarzellen
WeiterlesenN
(4)Nachfinanzierung
Die Nachfinanzierung bezeichnet die Erweiterung oder Aufstockung eines bestehenden Kredits, um zusätzliche Investitionen oder unerwartete Kosten abzudecken. Sie wird häufig genutzt, wenn ein Projekt t
WeiterlesenNetzdienlichkeit
Der Begriff Netzdienlichkeit beschreibt die Fähigkeit eines Energiesystems – insbesondere eines Batteriespeichers – das öffentliche Stromnetz aktiv zu unterstützen. Netzdienliche Anlagen tragen dazu b
WeiterlesenNetzeinspeisung
Unter Netzeinspeisung versteht man die Abgabe von selbst erzeugtem Strom – etwa aus einer Photovoltaikanlage – in das öffentliche Stromnetz. Immer wenn mehr Energie produziert wird, als im eigenen Bet
WeiterlesenNotstromversorgung
Unter Notstromversorgung versteht man die Bereitstellung elektrischer Energie bei einem Stromausfall – also die Fähigkeit eines Energiesystems, bei Netzstörungen weiterhin Strom zu liefern. Moderne Ba
WeiterlesenO
(1)P
(7)Payback Period
Die Payback Period (Amortisationsdauer) gibt an, nach wie vielen Jahren die Anschaffungskosten einer Investition durch deren Rückflüsse wieder eingespielt sind. Sie ist eine einfache, anschauliche Ken
WeiterlesenPeak-Shaving
Der Begriff Peak-Shaving bezeichnet die gezielte Reduktion von Lastspitzen im Stromverbrauch eines Betriebs. Dabei wird gespeicherte Energie aus Batteriespeichern genutzt, um kurzfristig hohe Leistung
WeiterlesenPerformance Ratio
Die Performance Ratio (PR) beschreibt das Verhältnis zwischen der tatsächlich erzeugten Leistung einer Photovoltaikanlage und der theoretisch möglichen Leistung unter idealen Bedingungen. Sie gilt als
WeiterlesenPhotovoltaikanlage
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht über Solarmodule direkt in elektrischen Strom um. Auf Dach- oder Freiflächen erzeugt sie emissionsfreie Energie, die selbst verbraucht, gespeichert oder ins
WeiterlesenPhotovoltaikmodule
Photovoltaikmodule bestehen aus mehreren miteinander verschalteten Solarzellen, die gemeinsam elektrische Energie aus Sonnenlicht erzeugen. Sie sind die sichtbaren Bausteine einer Photovoltaikanlage u
WeiterlesenPoolfinanzierung
Unter Poolfinanzierung versteht man den Zusammenschluss mehrerer Finanzierungspartner oder Betreiber, um gemeinsam ein größeres Energieprojekt zu realisieren. Dieses Modell wird häufig bei landwirtsch
WeiterlesenPoolfinanzierung
Die Poolfinanzierung ist eine Finanzierungsform, bei der mehrere Partner – etwa Banken, Investoren oder Betreiber – gemeinsam ein Projekt finanzieren. Durch diesen Zusammenschluss können größere Inves
WeiterlesenR
(6)Rendite
Die Rendite ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen dem erzielten Gewinn und dem eingesetzten Kapital beschreibt. Sie zeigt, wie rentabel eine Investition war und dient
WeiterlesenRepowering
Unter Repowering versteht man die Erneuerung, Modernisierung oder Optimierung bestehender Energieanlagen, um deren Effizienz, Leistung und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Das kann den Austausch veralt
WeiterlesenRepowering
Der Begriff Repowering beschreibt die Erneuerung und Optimierung bestehender Energieanlagen, um ihre Effizienz, Leistung und Lebensdauer zu erhöhen. Ziel ist es, durch technische Modernisierung oder E
WeiterlesenROI (Return on Investment)
Der ROI (Return on Investment) ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die das Verhältnis zwischen dem erzielten Ergebnis und dem investierten Kapital beschreibt. Er misst, wie effizient eine Inves
WeiterlesenRound-Trip-Wirkungsgrad
Der Round-Trip-Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen der gespeicherten und der wieder abgegebenen Energie eines Speichersystems. Er gibt an, wie viel der eingespeisten elektrischen Energie n
WeiterlesenRührwerk
Das Rührwerk durchmischt das Substrat im Fermenter einer Biogasanlage. Eine gleichmäßige Durchmischung verhindert Schichtenbildung, fördert die Gasausbeute und hält den biologischen Prozess stabil.
WeiterlesenS
(12)Sale-and-Lease-Back
Das Sale-and-Lease-Back-Modell ist eine Finanzierungsform, bei der ein Unternehmen oder Betreiber eine bestehende Anlage verkauft und anschließend vom Käufer zurückleast. Dadurch wird gebundenes Kapit
WeiterlesenSekundärspeicher
Ein Sekundärspeicher ist ein Energiespeicher, der über die reine Eigenversorgung hinausgeht und aktiv netzunterstützende Aufgaben übernimmt. Dazu gehören unter anderem die Bereitstellung von Regelener
WeiterlesenSeparator
Ein Separator trennt den flüssigen Gärrest einer Biogasanlage in eine feste und eine flüssige Phase. Die feste Phase lässt sich gut transportieren und als Dünger verwerten, die flüssige Phase wird aus
WeiterlesenSicherheiten
Sicherheiten sind Vermögenswerte oder vertragliche Garantien, die zur Absicherung eines Kredits dienen. Sie werden vom Kreditnehmer gestellt, damit der Kreditgeber im Falle eines Zahlungsausfalls sein
WeiterlesenSolarthermie
Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung von Sonnenlicht in Wärmeenergie. Im Gegensatz zur Photovoltaik, die Strom erzeugt, wird bei der Solarthermie die Sonnenstrahlung direkt zur Erwärmung von
WeiterlesenSolarzelle
Eine Solarzelle ist das Grundelement einer Photovoltaikanlage. Sie wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um – ein physikalischer Prozess, der auf dem sogenannten photoelektrischen Effekt be
WeiterlesenSpeichersystem
Ein Speichersystem bezeichnet die Gesamtheit aller Komponenten, die zur Speicherung elektrischer Energie dienen. Es besteht in der Regel aus einer Batterie, einer intelligenten Steuerung, einem Wechse
WeiterlesenSpeicherzyklen
Der Begriff Speicherzyklen beschreibt die Anzahl der vollständigen Lade- und Entladevorgänge, die ein Energiespeicher im Laufe seiner Lebensdauer durchführt. Ein Zyklus ist dann abgeschlossen, wenn de
WeiterlesenStromabnahmevertrag
Ein Stromabnahmevertrag ist ein Vertrag zwischen dem Betreiber einer Energieerzeugungsanlage und einem Energieversorger oder Abnehmer über die Abnahme des erzeugten Stroms. Er legt fest, zu welchen Ko
WeiterlesenStromabnahmevertrag
Ein Stromabnahmevertrag – häufig auch als Power Purchase Agreement (PPA) bezeichnet – ist ein vertragliches Abkommen zwischen dem Betreiber einer Energieanlage und einem Energieversorger oder Direktab
WeiterlesenStromnetz
Das Stromnetz ist die öffentliche Infrastruktur zur Verteilung elektrischer Energie vom Erzeuger bis zum Verbraucher. Es verbindet Kraftwerke, Photovoltaikanlagen, Energiespeicher und Verbraucher mite
WeiterlesenSubstratlieferant/Substratkosten
Der Begriff Substratlieferant bezeichnet den Lieferanten der Ausgangsstoffe für die Biogasproduktion. Unter Substratkosten versteht man die Kosten für die Bereitstellung, Beschaffung und Logistik dies
WeiterlesenT
(2)Tiefentladung
Eine Tiefentladung beschreibt den Zustand, bei dem eine Batterie oder ein Energiespeicher weit unter seine empfohlene Mindestkapazität entladen wird. Dabei fällt die Spannung der Zellen auf ein Niveau
WeiterlesenTilgung
Die Tilgung bezeichnet die regelmäßige Rückzahlung des aufgenommenen Fremdkapitals an den Kreditgeber. Sie ist Bestandteil jeder Kreditvereinbarung und erfolgt meist in gleichbleibenden Raten über ein
WeiterlesenU
(1)W
(7)Wartungs-/Instandhaltungskosten
Unter Wartungs- und Instandhaltungskosten versteht man alle Aufwendungen, die für den störungsfreien Betrieb, die Funktionssicherheit und den Werterhalt einer Energieanlage erforderlich sind. Diese Ko
WeiterlesenWechselrichter (Inverter)
Ein Wechselrichter – auch Inverter genannt – ist ein elektrisches Gerät, das Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umwandelt. Damit wird der von einer Photovoltaikanlage oder einem Batteriespeicher er
WeiterlesenWechselrichter mit Speicherfunktion
Ein Wechselrichter mit Speicherfunktion ist ein Gerät, das Photovoltaik-Gleichstrom (DC) in Wechselstrom (AC) umwandelt und gleichzeitig einen Batteriespeicher integriert steuert. Damit kombiniert er
WeiterlesenWindkraftanlage
Eine Windkraftanlage wandelt die Bewegungsenergie des Windes über einen Rotor und Generator in elektrischen Strom um. Sie ist eine tragende Säule der erneuerbaren Stromerzeugung und ergänzt Solar- und
WeiterlesenWirkungsgrad
Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von nutzbarer Ausgangsenergie zur eingesetzten Energie. Er zeigt, wie effizient eine Anlage – etwa ein Wechselrichter, ein BHKW oder ein Speicher – Energie u
WeiterlesenWirtschaftlichkeit
Die Wirtschaftlichkeit beschreibt, ob eine unternehmerische Tätigkeit oder Investition alle anfallenden Kosten deckt und darüber hinaus einen Überschuss erzielt. Sie ist der zentrale Maßstab für den E
WeiterlesenWirtschaftlichkeitsberechnung
Die Wirtschaftlichkeitsberechnung prüft, ob sich eine Investition unter den getroffenen Annahmen rechnet. Sie stellt Investitionskosten, laufende Kosten, Erträge, Förderung und Finanzierung über die g
WeiterlesenZ
(3)Zinsen
Zinsen sind das Entgelt für die zeitweise Überlassung von Kapital. Sie werden vom Kreditnehmer an den Kreditgeber gezahlt und stellen somit die Vergütung für das Risiko und den Kapitalverzicht des Gel
WeiterlesenZinsverbilligung
Die Zinsverbilligung ist ein Förderinstrument, bei dem der Staat oder eine Förderbank einen Teil der Kreditzinsen übernimmt. Dadurch sinkt der effektive Zinssatz eines Darlehens unter das marktübliche
WeiterlesenZwischenkreis
Der Zwischenkreis ist die elektrische Verbindung zwischen den Gleichstromkomponenten eines Energiesystems – etwa Batterien, Batteriespeicher oder Photovoltaikanlagen – und dem Wechselrichter, der den
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